Vanessa Vertrag

August 11, 2020

Vanessa Mak ist Professorin für Privatrecht und Stellvertretende Dekanin für Forschung an der Tilburg Law School. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Rolle des Privatrechts bei der wirtschaftlichen Regulierung des europäischen (Verbraucher-)Marktes, mit besonderem Schwerpunkt auf Verbrauchervertragsrecht, Kredit- und Investitionsrecht, Datenschutz und Plattformwirtschaft. Vor ihrer Berufung in Tilburg war Vanessa als Dozentin für Rechtswissenschaften am Oriel College in Oxford und als Postdoktorandin am Max-Planck-Institut für Vergleichendes und Internationales Privatrecht in Hamburg tätig. Vanessa hat Einen Abschluss in Rechtswissenschaften an der Erasmus Universität Rotterdam (LL. M 2001, cum laude) und von der University of Oxford, wo sie ihren D.Phil on Performance-Oriented Remedies in European Sale of Goods Law erhielt (veröffentlicht bei Hart Publishing, 2009). Sie verfügt auch über umfangreiche Erfahrung mit Verträgen für die Planung, den Bau und den Einsatz von Bohrinseln, Bohrschiffen, FPSOs, FSRUs und Offshore-Serviceschiffen und -ausrüstung sowie anderen Handelsschiffen und Super-, Mega- und Gigayachten. Sie hat in einer großen Anzahl von Schiedsverfahren im Zusammenhang mit diesen Verträgen gehandelt. Vanessas Forschung konzentriert sich auf die Bildung des europäischen Privatrechts, insbesondere im Bereich des Vertragsrechts. Die wichtigsten Fragen sind: Wer macht die Regeln, um Transaktionen zwischen Unternehmen und Verbrauchern zu erleichtern? Welches nationale oder europäische Gesetzgebungsniveau ist in bestimmten Fällen am besten geeignet? Und wie können öffentlich-rechtliche Vorschriften an privatrechtliche Vorschriften angeglichen werden? Diese Fragen werden im Zusammenhang mit den Verbrauchermärkten in Europa eingehender untersucht. Spezifische Schwerpunkte sind die Regulierung der Plattformwirtschaft, Fragen der Regulierung in Bezug auf Daten und Technologien und Finanzdienstleistungen für Verbraucher. Vanessa Mak hat zu diesen Themen in führenden nationalen und internationalen Zeitschriften publiziert. Im Laufe des Sommers wird sie eine Monographie mit dem Titel Legal Pluralism in European Contract Law (OUP 2020) veröffentlichen. Dieses Kapitel soll einen Überblick über die vertraglichen Fragen geben, die sich im Zusammenhang mit der Nutzung von Daten ergeben haben.

Da die Verwendung von Daten weitreichende Folgen für die Verbrauchermärkte hat, konzentriert sich das Kapitel auf Fragen, die auf diesen Märkten aufgetreten sind, und auf die regulatorischen Reaktionen, die im Verbraucherrecht entstanden sind oder entstehen. Sie prüft insbesondere, welche Auswirkungen die Nutzung von Daten auf die Autonomie der Vertragsparteien und auf das Gleichgewicht der vertraglichen Fairness hat, und prüft drei spezifischere Fragen des Verbrauchervertragsrechts, nämlich Transparenz, Zahlung mit Daten und die Frage, ob das Konzept des “Verbrauchers” angepasst werden muss.

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