Tarifvertrag öffentlicher dienst tv-h

August 4, 2020

Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor. Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Es gibt auch Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. Zusätzliche Leistungen werden auch an wissenschaftliche Mitarbeiter gezahlt, z.B. wenn sie besonders erfolgreich mit dem Erwerb von Drittmitteln sind. Allerdings sind diese Zusatzzahlungen in einigen Bundesländern nicht so üblich. Lediglich die TV-H-Vereinbarung sieht ein Kindergeld vor – ein Überbleibsel aus dem Bundesbeschäftigtentarif BAT, der nun durch TVoeD und TV-L ersetzt wurde. Zeiten ohne Beschäftigung, die durch einen Zuschuss finanziert werden, werden in den Augen der öffentlichen Arbeitgeber nur als “günstig” und nicht als “relevant” angesehen. Das Institut ist daher nicht verpflichtet, dies bei der Bestimmung des Erfahrungsniveaus des Einzelnen zu berücksichtigen. Die in jeder Phase verbrachte Anwartzeit wird nicht unterbrochen, wenn ein Postdoc Mutterschafts- oder bezahlten Urlaub nimmt. Arbeitsunfähigkeitszeiten bis maximal 39 Wochen werden nicht von der Anwartschaftszeit abgezogen. Anders läuft es beim Elternurlaub: Dies gilt als Unterbrechung der Qualifikationszeit und gilt nicht für den Wechsel des Mitarbeiters auf die nächste Erfahrungsstufe.

Beschäftigte Postdocs erhalten wie alle ihre Kollegen im öffentlichen Dienst eine besondere Jahresvergütung. Der Sonderzahlungsbetrag richtet sich nach dem geltenden Tarifvertrag und davon, ob der Arbeitnehmer in einem alten oder neuen Bundesland arbeitet. Sie beträgt zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Postdocs, die Kinder haben, in Hessen arbeiten und unter das TV-H fallen, erhalten zusätzlich zu ihrem Gehalt auch ein Kindergeld. Nach den Tarifverträgen können auch im Zusammenhang mit sonderlichen Dienstleistungen, wie z. B. der Beschaffung von Drittmitteln, zusätzliche Leistungen zur Verfügung stehen. Die einzelnen Bundesländer gehen diese Chance jedoch sehr unterschiedlich.

Tarifverhandlungen für Beamte sind nicht besonders mit der beruflichen Realität der Wissenschaftler vereinbar. Beispielsweise können Zeiten, in denen Wissenschaftler nicht bei einem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors beschäftigt sind, z. B. mehrere Jahre im privaten Sektor arbeiten, als “schädliche Unterbrechung” angesehen werden. Sie können sogar auf ein niedrigeres Erfahrungsniveau herabgestuft werden. Dies gilt in der Regel nicht für Mitarbeiter, die an einer ausländischen Forschungseinrichtung lehren oder forschen und zu diesem Zweck beschäftigt sind. Dieser Zeitraum gilt als relevante Berufserfahrung und wird auf die jeweilige Zeit auf jeder Ebene angerechnet. Unsere sehr flexible Arbeitszeit beträgt 39 Stunden pro Woche, und jeder hat Anspruch auf 30 bezahlte Urlaubstage pro Jahr.

Darüber hinaus gibt es in Schleswig-Holstein 10 bezahlte Feiertage. Der 24. und der 31. Dezember werden als bezahlte freie Tage als Höflichkeit des Arbeitgebers gewährt. Die Tarifverträge für Beamte werden alle ein bis zwei Jahre neu verhandelt. Diese Verhandlungen beinhalten bessere Bedingungen für die Arbeitnehmer und insbesondere eine angemessene Gehaltserhöhung. Die in den Tabellen angegebenen Beträge gelten für eine Vollzeitstelle. Bei Teilzeitarbeitsplätzen mit 50 % geleisteter Arbeitsstunden wird das Gehalt halbiert. Übernehmen beispielsweise Nachwuchsgruppenleiter ein Projekt mit mehr Forschungsverantwortung, werden sie in der Regel auch in eine höhere Lohngruppe eingeteilt. Theoretisch ist es für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter möglich, ein niedrigeres Gehalt als bisher zu erhalten, da er tatsächlich auf Erfahrungsstufe 1 von vorne anfangen müsste. Die Tarifverträge sehen jedoch vor, dass dies niemals geschehen darf und dass das Personal auf ein höheres Erfahrungsniveau mit mindestens dem gleichen Gehalt versetzt wird. Wenn Forscher an eine andere Universität oder Forschungseinrichtung wechseln, gehen sie hinsichtlich ihres Erfahrungsniveaus nicht an den Anfang zurück.

Die einschlägige Berufserfahrung und damit auch die bereits auf der jeweiligen Ebene verbrachte Zeit werden anerkannt.

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