Cgm tarifvertrag elektro sachsen

July 15, 2020

Die gemeinsame Arbeitsgruppe Kraftwerkstechnik und erneuerbare Energien der europäischen Betriebsräte Von Alstom und General Electric brach am 10. Februar 2016 die Verhandlungen über den geplanten Abbau von 6.500 Arbeitsplätzen ab. Obwohl der Arbeitgeber noch keine genauen Zahlen zu den Plänen vorgelegt hat, werden bereits Maßnahmen umgesetzt. So gibt es beispielsweise eine Verkleinerung von 150 Arbeitsplätzen, die derzeit in Estland im Gange sind. Das Zentralmanagement gab seine Pläne am 12. Januar 2016 bekannt und schloss mit Vertretern des EBR ein Konsultationsmethodenabkommen (“accord de méthodologie”), das über einen Zeitraum von drei Monaten läuft. Der EBR fordert nun, die Umsetzung der Maßnahmen bis zum Ende der Konsultationen einzustellen. Insgesamt sollen 20 % der europäischen Arbeitskräfte abgebaut werden: 800 Arbeitsplätze in Frankreich und jeweils rund 1.500 in Deutschland und der Schweiz. Für den 8.

April 2016 ist ein gesamteuropäischer Protesttag geplant. Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. Nach abschluss des neuen Tarifvertrags in Baden-Württemberg bedankte sich IG-Metall-Vorsitzender Berthold Huber in einer Presseerklärung am 19. Mai bei allen Beschäftigten, die sich an bundesweiten Warnstreiks beteiligt hatten. Er betonte, dass ihr Engagement zu dem Kompromiss beigetragen habe. Am 19. Mai 2012 begrüßte der Vorsitzende von Südwestmetall, Rainer Dulger, den jüngsten Kompromiss in der Metallindustrie (siehe Pressemitteilung). Seiner Ansicht nach ließ die neue Vereinbarung den Unternehmen Raum, flexibel mit den Vorschriften über die Bindung neu qualifizierter Lehrlinge und die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern umzugehen.

Der Südwestmetall-Vorsitzende betonte zudem, dass die Lohnerhöhung von 4,3 Prozent die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Branche widerspiegele, von der die Beschäftigten profitierten. Betriebsvereinbarungen gelten weiterhin, sollten aber überprüft werden 48 Arbeitnehmervertreter von Siemens-Standorten in den USA und Kanada hielten vom 9. bis 11. Februar 2016 in Orlando einen Workshop mit ihren deutschen Kollegen ab. Auch der Vorsitzende des Europäischen Betriebsrats nahm teil. Neben dem Erfahrungsaustausch standen die deutsche Mitbestimmung und die Arbeit der deutschen Betriebsräte im Mittelpunkt. Es gab Diskussionen darüber, wie die hohen Standards bei Siemens in Deutschland auf die USA und Kanada übertragen werden könnten, wo völlig unterschiedliche gesetzliche Regelungen gelten.

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